Klimaschutzmaßnahmen für Bürgerinnen und Bürger
Der Klimaschutz ist nicht nur Aufgabe von Kommunen, Politik und Industrie – auch Privatpersonen können mit konkreten Maßnahmen im Alltag viel bewirken. Schon kleine Veränderungen im eigenen Umfeld summieren sich, wenn viele Menschen mitmachen.
Klimaschutz beginnt im Kleinen: naturnahe Gärten, bewusste Bepflanzung und ein sparsamer Umgang mit Energie sind leicht umsetzbare Schritte mit großer Wirkung. Wenn Bürger solche Möglichkeiten konsequent nutzen, leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Umwelt und Klima.
Schottergärten? Nein danke! – Alternativen für pflegeleichte Vorgärten
Schottergärten gelten als pflegeleicht, sind jedoch ökologisch problematisch. Sie speichern Hitze, versiegeln den Boden und bieten weder Insekten noch Vögeln Lebensraum. Wer stattdessen auf bepflanzte Vorgärten setzt, verbessert das Mikroklima, fördert die Artenvielfalt und reduziert die Aufheizung im Sommer.
Gut zu wissen: In mehreren Bundesländern finden sich in den
Bauordnungen bereits ein Verbot für Schottergärten, auch hinsichtlich der
Klimakrise und des Artensterbens. Auch Niedersachsen gehört dazu: „[…] nicht
überbaute Flächen von Baugrundstücken [müssen] Grünflächen sein, soweit sie
nicht für eine andere zulässige Nutzung erforderlich sind“ (NBauO § 9 Abs. 2).
Weitere Informationen:
Gemeinde Apen - Schottergärten? Nein danke!
NABU - Pflanzen statt Schotter
Informationen zu Schotterflächen in Niedersachsen
Heimische Pflanzensorten
Das Anpflanzen regionaltypischer Pflanzenarten ist ein wichtiger Beitrag zum Naturschutz. Heimische Gewächse sind besser an Klima und Böden angepasst, benötigen weniger Wasser und Dünger und dienen als Nahrungsquelle für heimische Insektenarten. Dadurch werden ökologische Kreisläufe stabilisiert und Bestäuberpopulationen unterstützt.
Weitere Informationen:
Gemeinde Apen - Heimische Pflanzensorte
NABU-Artenliste
– Heimische Gehölze
NABU
Empfehlungen Stauden & Kräuter
NABU Bauanleitung
Halbhöhlen-Nistkasten
Energiesparchecks
Viele Haushalte verbrauchen mehr Energie als nötig. Energiespar-Checks – etwa durch Beratungsstellen oder Energieagenturen – helfen dabei, Strom- und Heizkosten zu senken und gleichzeitig den CO₂-Ausstoß zu reduzieren. Häufig zeigen sie einfache Maßnahmen auf, etwa den Austausch alter Geräte, bessere Dämmung oder optimiertes Heizverhalten.








