GEMEINDE APEN. Was möchtest Du später einmal machen? Wofür interessierst Du Dich? Und welcher Beruf passt zu Dir? Antworten auf diese Fragen gibt es am Freitag, 28. August 2026, von 15:00 bis 17:00 Uhr bei der 4. Ausbildungsmesse der Gemeinde Apen.
In der Sporthalle der IGS Augustfehn und auf dem Außengelände stellen sich ca. 30 Unternehmen und Einrichtungen aus Apen und der Umgebung vor. Sie geben Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder, informieren über Ausbildungs- und Praktikumsmöglichkeiten und freuen sich darauf, mit Jugendlichen und ihren Eltern persönlich ins Gespräch zu kommen.
Mit dabei sind unter anderem Betriebe und Einrichtungen aus den Bereichen Pflege, IT, Maschinenbau, Straßen- und Tiefbau, Medizin, Verwaltung, Finanzen und Handwerk. Die Besucherinnen und Besucher können Fragen stellen, verschiedene Berufe kennenlernen, erste Kontakte knüpfen und sich direkt über mögliche Ausbildungs- oder Praktikumsplätze informieren. Auch eine Bewerbung vor Ort ist möglich.
„Die Ausbildungsmesse ist eine hervorragende Gelegenheit, ohne Druck und ganz persönlich mit Unternehmen aus unserer Gemeinde ins Gespräch zu kommen. Wer neugierig ist und Fragen stellt, kann hier wertvolle Eindrücke sammeln und vielleicht schon den ersten Schritt in die berufliche Zukunft machen", erklärt Bürgermeister Matthias Huber.
Dabei
geht es nicht darum, sofort eine endgültige Entscheidung zu treffen. Die Messe
bietet vielmehr die Möglichkeit, sich in lockerer Atmosphäre umzusehen und
herauszufinden, welche Berufe und Unternehmen zu den eigenen Interessen und
Stärken passen. Vielleicht ist genau der Betrieb dabei, bei dem später die
Ausbildung oder ein Praktikum beginnen soll.
Die Gemeinde Apen lädt alle Jugendlichen und ihre Familien herzlich ein, die Ausbildungsmesse zu besuchen. Der Eintritt ist selbstverständlich kostenfrei. Egal, ob bereits konkrete Pläne bestehen oder zunächst eine Orientierung gesucht wird: Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!
Weitere Informationen sowie die interaktive digitale Azubi-Broschüre sind auf der Homepage der Gemeinde Apen unter www.apen.de zu finden. In der Broschüre stellen sich die teilnehmenden Unternehmen vor und geben einen ersten Einblick in ihre Ausbildungs- und Praktikumsmöglichkeiten. Über direkte Verlinkungen gelangen Interessierte außerdem zu den jeweiligen Internetseiten sowie den Social-Media-Auftritten der Unternehmen.
Für das
leibliche Wohl sorgen der DRK-Ortsverein Apen und der Förderverein
der IGS Augustfehn. Die Gemeinde Apen bedankt sich herzlich bei allen
teilnehmenden Unternehmen, der IGS Augustfehn, dem Betriebshof sowie allen
Helferinnen und Helfern für ihr Engagement und ihre Unterstützung – ohne sie
wäre die Messe überhaupt nicht möglich.
Besucherinnen und Besucher, die mit dem Auto anreisen, werden gebeten, die Parkmöglichkeiten am Dockgelände und am Finkenschlag zu nutzen.
Die
Gemeinde Apen und die teilnehmenden Betriebe freuen sich auf viele
interessierte Besucherinnen und Besucher und auf eine lebendige
Ausbildungsmesse 2026.
Foto:
Teilnehmer der Ausbildungsmesse 2024
GEMEINDE APEN. Die Bustour des Seniorenbeirats der Gemeinde Apen am Mittwoch, den 19. August 2026, war ein voller Erfolg. Um 14:00 Uhr begrüßte Sabine Bagemühl, Vorsitzende des Seniorenbeirats, die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Marktplatz vor dem Rathaus und übergab anschließend das Wort an Bürgermeister Matthias Huber.
Während der rund zweistündigen Fahrt durch die Gemeinde wurden zahlreiche Bauerschaften und Ortsteile angesteuert. Bürgermeister Huber übernahm dabei sehr gerne die Rolle des Gästeführers und wusste zu den verschiedenen Stationen viel Interessantes und Wissenswertes zu berichten. So erläuterte er unter anderem die historische Entwicklung des Viehmarktplatzes in Apen, informierte über die aktuellen Entwicklungen auf dem Dockgelände in Augustfehn, gab Einblicke in das lebendige Dorfleben in Godensholt und erzählte darüber hinaus noch viele weitere Geschichten und Hintergründe aus der Gemeinde.
Mit seinen umfassenden Kenntnissen über die Geschichte, die Entwicklung und das heutige Leben in der Gemeinde Apen machte Bürgermeister Huber die Bustour zu einer besonders abwechslungsreichen und informativen Fahrt. Viele Teilnehmende lernten ihre Gemeinde dabei aus einer ganz neuen Perspektive kennen und erhielten Einblicke in Themen und Entwicklungen, die im Alltag oft nicht unmittelbar wahrgenommen werden.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten sich begeistert: „Das war wirklich sehr interessant und spannend!". Zum gemütlichen Abschluss kehrte die Gruppe bei Behrens-Meyer ein und ließ den gelungenen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen ausklingen.
„Es macht mir große Freude, den Einwohnerinnen und Einwohnern der Gemeinde Apen zu zeigen, was unsere Gemeinde so besonders macht. Apen ist vielleicht nicht die größte Gemeinde, aber wir haben eine beeindruckende Geschichte, lebendige Ortsteile und viele spannende Entwicklungen, über die es sich zu berichten lohnt.", erklärte Bürgermeister Matthias Huber.
Die Gemeinde Apen bedankt sich beim Seniorenbeirat für
die Organisation dieser gelungenen Veranstaltung und bei allen interessierten
Einwohnerinnen und Einwohnern für ihre Teilnahme.
Gemeinde Apen. Die Gemeindeverwaltung möchte hiermit darauf aufmerksam machen, dass die Hauptgebäude je Grundstück mit einer von der Gemeinde Apen vergebenen Hausnummer zu versehen sind. Neben der Verpflichtung, die durch die Gemeinde per Verordnung geregelt und niedergeschrieben ist, erklärt sich die Notwendigkeit hierfür im Alltag sicherlich für jedermann selbst. Denn wer erreichbar sein möchte, sollte auch dazu beitragen, erreichbar zu sein.
Die Anbringung der Hausnummer ist hierbei nur ein Minimalerfordernis. Für die postalische Erreichbarkeit ist daneben auch die Beschriftung des Briefkastens mit den Namen der im Haushalt lebenden Personen erforderlich.
Die Postzustellung ist sicherlich das alltäglichste Beispiel, das zeigt, dass die eindeutige Kennzeichnung notwendig ist. Nicht so alltäglich, aber bei weitem nicht weniger wichtig ist z.B. die Erreichbarkeit für Rettungsdienst und Feuerwehr in Notsituationen.
Mit Blick auf die Kommunalwahl am 13. September appelliert die Gemeindeverwaltung also noch einmal an die eindeutige Kennzeichnung des Wohngebäudes mit der entsprechenden Hausnummer und der eindeutigen Beschriftung des Briefkastens. Denn die Gemeindeverwaltung wird, wie bei jeder Wahl, die Wahlberechtigten durch die sog. Wahlbenachrichtigungskarte auf die anstehenden Wahlen hinweisen. Diese werden ab dem 01.08.2026 erstellt und sollen spätestens bis zum 23.08.2026 zugehen.
Sollte diese Wahlbenachrichtigungskarte nicht zugestellt werden, ist das ein erstes Zeichen, dass die postalische Erreichbarkeit nicht gegeben ist. Die Wahlbenachrichtigungskarte ist keine Wahlrechtsvoraussetzung, d.h. beim Ausbleiben der Karte kann dennoch im Wahllokal oder per Briefwahl gewählt werden. Damit die Briefwahlunterlagen jedoch zugestellt werden können, sollte also nach dem evtl. Ausbleiben einer Wahlbenachrichtigungskarte in jedem Fall hinterfragt werden, ob der Briefkasten eindeutig und zweifelsfrei beschriftet ist.
Nicht zugestellte Briefwahlunterlagen führen auch nicht dazu, das Wahlrecht nicht wahrnehmen zu können, hier gibt es Möglichkeiten, erneut Unterlagen auszustellen.
Bei der Menge der zu erwartenden Briefwähler und des
dann näher rückenden Wahltages ist es jedoch für alle Beteiligten, den Wähler,
die Gemeindeverwaltung und den Postdienstleister, umso wichtiger, ein
funktionierendes System zu haben, zu dem eben auch ein eindeutig beschrifteter
Postkasten zählt.
APERMARSCH. Wenn bis zu 2.000 Punkrockfans gemeinsam feiern, ist eines
klar: Es ist wieder APEN AIR! Am Samstag, den 29. August 2026, verwandelt sich
der Lonnenweg in Apen in ein Festivalgelände mit zwei Bühnen und 16 Bands.
Die
Vorbereitungen für das APEN AIR Festival 2026 am kommenden Wochenende laufen
auf Hochtouren. Das Team freut sich bereits darauf, gemeinsam mit Jung und Alt
auf der grünen Wiese zu feiern.
APEN AIR Family & Kids - Freitag, 28.
August 2026
In diesem Jahr findet am
Freitag, den 28. August 2026, ab 16:00 Uhr das APEN AIR Family & Kids
auf dem Gelände des APEN AIR Festivals am Lonnenweg in Apermarsch statt. Ein
Nachmittag voller Action, Spiel, Tanz und Musik! Zusammen mit der Jugendpflege
der Gemeinde Apen und dem Förderkreis der Grundschule Apen können Sie mit der
ganzen Familie das APEN AIR Family & Kids genießen. Der
Eintritt ist für alle frei.
Ab 20:00 Uhr gibt es dann Live-Musik mit Butter To The Fish sowie ein DJ-Set von Mallejörg. Der Eintritt beträgt 5 € an der Abendkasse.
APEN AIR - Samstag, 29. August 2026
Am nächsten Tag, Samstag, den 29. August, findet zum zehnten Mal das APEN AIR Festival - die Punkrock-Party des Jahres - statt. Mit 16 Bands wird auf zwei Bühnen ausgelassen gefeiert und getanzt. Einlass ist ab 12:00 Uhr.
Die Besucherinnen und Besucher können sich in diesem Jahr unter anderem auf Dritte Wahl, IGNITE und viele regionale Bands wie Dezibel Biest, Maderschaden, Yussuf Today, Zorrows, Die Flachlandkumpels oder Bänte freuen.
Tickets
können Sie weiterhin unter www.apenair.de
bekommen. Der Eintritt ist bis einschließlich 12 Jahre sowie ab einschließlich
60 Jahre frei.
Das Parken direkt am Gelände ist nicht möglich. Dafür fahren ab 12:00 Uhr etwa alle 30 Minuten Shuttlebusse vom PKW-Parkplatz bei Möbel Eilers sowie vom Viehmarktplatz zum Festivalgelände und zurück.
Für den Verkehr ist außerdem zu beachten, dass am Lonnenweg eine Einbahnstraßenregelung eingerichtet wurde. Weitere Informationen zur Anreise finden Sie auf der Homepage unter www.apenair.de.
Während der Veranstaltungen sind die rettungsdienstliche Versorgung und der Brandschutz jederzeit sichergestellt. In Notfällen wählen Sie bitte unbedingt die Notrufnummern 110 für die Polizei oder 112 für Feuerwehr und Rettungsdienst.
Die
Gemeinde Apen wünscht allen Besucherinnen und Besuchern viel Spaß beim Feiern
und Rocken.
GEMEINDE APEN. Zugeparkte, zugewachsene oder zugestellte Geh- und Radwege sowie überhöhte Geschwindigkeiten gefährden alle Verkehrsteilnehmenden. Besonders Kinder, ältere Menschen sowie Personen mit Kinderwagen oder Mobilitätseinschränkungen sind darauf angewiesen, Wege sicher und ohne Hindernisse nutzen zu können.
Gerade zum Schulbeginn appelliert die Gemeinde Apen an alle Einwohnerinnen und Einwohner, Rücksicht zu nehmen und die geltenden Regeln einzuhalten. Werden Geh- oder Radwege blockiert, müssen andere Verkehrsteilnehmende häufig auf die Straße ausweichen. Dadurch entstehen gefährliche Situationen und ein erhebliches Unfallrisiko - eine Situation, die niemandem zugemutet werden kann. Zugeparkte Gehwege oder Kurvenbereiche schaffen insbesondere bei Kindern und Senioren unüberwindbare oder gefährliche Verkehrslagen.
Das
Ordnungsamt setzt sich dafür ein, dass Geh- und Radwege frei und sicher nutzbar
bleiben. Gleichzeitig sind alle Einwohnerinnen und Einwohner aufgefordert,
ihrer Verantwortung nachzukommen. Die Pflege des Gehwegs vor dem eigenen
Grundstück ist nicht für alle Menschen problemlos möglich. Körperliche
Einschränkungen oder andere nachvollziehbare Gründe können dazu führen, dass
diese Aufgabe zeitweise nicht erledigt werden kann. Für zugeparkte, zugestellte
oder mutwillig blockierte Wege sowie für rücksichtslose
Geschwindigkeitsüberschreitungen gibt es jedoch keine Rechtfertigung.
Es geht um die Sicherheit unserer Kinder und aller anderen Verkehrsteilnehmenden. Aufmerksames Fahren, die Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeiten und die Nutzung der dafür vorgesehenen und gekennzeichneten Parkflächen tragen entscheidend dazu bei, Unfälle zu verhindern. Auch ein kleiner Umweg oder ein Moment mehr Zeit können Leben schützen.
Niemand
möchte, dass Angehörige durch die Rücksichtslosigkeit anderer zu Schaden
kommen. Insbesondere Kinder dürfen nicht gezwungen werden, wegen unzumutbarer
Verkehrssituationen gefährlich auszuweichen. Die Gemeinde Apen bittet daher
alle Einwohnerinnen und Einwohner - gerade jetzt zum Schulbeginn - eindringlich
darum, Ordnung zu wahren, Rücksicht zu nehmen und gemeinsam für mehr
Verkehrssicherheit zu sorgen.
APEN. Am 11.
August 2026 wurde an der Einmündung Streichenstraße/Schulpadd eine sogenannte
Rotmarkierung aufgebracht. Die Maßnahme geht auf die Initiative engagierter
Eltern aus der Umgebung zurück.
Seit
Anfang des Jahres standen Eltern und die Gemeindeverwaltung in engem Austausch
über die Verkehrssicherheit im Umfeld des Kindergartens und der Grundschule.
Verschiedene Maßnahmen wurden angeregt und auch schon umgesetzt. Dabei wurde
unter anderem der Wunsch nach einer gut sichtbaren und farblich hervorgehobenen
Querungsstelle in dem Einmündungsbereich geäußert.
Nach
eingehender Prüfung genehmigte der Landkreis die Maßnahme. Anschließend konnte
sie zeitnah umgesetzt werden. Pünktlich zum Schulbeginn soll die neue
Rotmarkierung dazu beitragen, den Schul- und Kindergartenweg sicherer zu
machen.
„Die
Rotmarkierung an dieser frequentierten Stelle erhöht die Aufmerksamkeit aller
Verkehrsteilnehmenden und kann somit dazu beitragen, das Unfallrisiko zu
senken. Solche Maßnahmen können jedoch nur umgesetzt werden, wenn eine
besondere Gefahrenlage vorliegt", erklärt Bürgermeister Matthias Huber.
Bei
der Prüfung werden verschiedene verkehrliche Voraussetzungen berücksichtigt.
Dazu zählen unter anderem das Unfallrisiko, die Verkehrsbelastung sowie die
Zahl der Fußgängerinnen und Fußgänger, die die Fahrbahn regelmäßig queren. An
der Einmündung Streichenstraße/Schulpadd war ein konkretes Unfallrisiko bereits
gegeben. Zudem handelt es sich um einen stark frequentierten Schulweg. Der
regelmäßige Busverkehr führt zusätzlich zu einer erhöhten Verkehrsdichte und
verstärkt damit die besondere Gefahrenlage an dieser Stelle.
Vergleichbare
Rotmarkierungen können daher nicht beliebig an jedem Ort eingerichtet werden.
Umso größer ist die Freude, dass nach einer guten Abstimmung mit der
zuständigen Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Ammerland die Planung,
Genehmigung und Umsetzung an dieser Stelle nach umfassender Prüfung realisiert
werden durfte.
Die
Gemeinde Apen bedankt sich herzlich bei den engagierten Eltern für ihre
Initiative. Der direkte Austausch mit den Menschen vor Ort trägt dazu bei,
Gefahrenstellen frühzeitig zu erkennen und die Verkehrssicherheit in der
natürlich lebenswerten Gemeinde Apen kontinuierlich weiterzuentwickeln.
GEMEINDE APEN. In der Gemeinde Apen ist derzeit ein erhöhtes Aufkommen an Ratten festzustellen. Die Gemeinde bittet die Einwohnerinnen und Einwohner um Aufmerksamkeit und Mithilfe, um die weitere Ausbreitung möglichst zu begrenzen.
Wer Ratten
beobachtet, sollte zunächst prüfen, ob mögliche Nahrungsquellen vorhanden sind.
Dazu gehört insbesondere, auf eine ordnungsgemäße Mülltrennung und
Kompostierung zu achten. Auch Tierfutter - beispielsweise Vogel- oder
Hühnerfutter – sind gern angenommene Nahrungsquellen für Ratten.
Werden dennoch Ratten festgestellt, sollte der Befall der Gemeinde Apen gemeldet werden. Die Gemeinde informiert anschließend den zuständigen Schädlingsbekämpfer. Dieser fährt (in der Regel) einmal wöchentlich die gemeldeten Befallstellen an. Hinweis: Es können nicht immer alle gemeldeten Haushalte direkt in der Folgewoche angefahren werden. Dies erfolgt je nach Anzahl der Meldungen.
Für die
Bekämpfung werden spezielle Boxen benötigt, die direkt beim Schädlingsbekämpfer
erworben werden müssen. Die Kosten hierfür liegen in der Regel zwischen 20,00
€ und 30,00 € Euro und sind vom Einwohner zu tragen. Die Kosten für das
darin eingesetzte Gift werden von der Gemeinde Apen übernommen.
Wichtiger
Hinweis: Beim ersten
Besuch des Schädlingsbekämpfers in einem Haushalt muss zwingend eine Person vor
Ort sein. So können die örtlichen Gegebenheiten gemeinsam besprochen und
wichtige Hinweise zur sachgerechten Aufstellung und Anwendung der Box gegeben
werden.
Aufgrund des
derzeit hohen Rattenaufkommens bittet die Gemeinde darum, eine Sichtung
zunächst aufmerksam zu beobachten und möglichst genau zu prüfen, ob es sich um
einen dauerhaften Befall oder lediglich um einen einzelnen „Laufweg"
handeln könnte. So kann eine Bekämpfung gezielter erfolgen.
Rattenbefall vorbeugen
Mit einfachen
Maßnahmen können Einwohnerinnen und Einwohner dazu beitragen, Ratten keine
zusätzlichen Nahrungsquellen zu bieten:
- Tierfutter verschlossen,
geschützt und für Ratten unzugänglich lagern,
- Abfälle ordnungsgemäß trennen
und entsorgen,
- Kompost fachgerecht anlegen und
pflegen,
- keine Speisereste über die
Toilette oder den Ausguss entsorgen,
- Müllbehälter geschlossen
halten,
- keine zusätzlichen
Futterstellen schaffen, an denen Ratten leicht an Nahrung gelangen.
Die Gemeinde
Apen bedankt sich für die Unterstützung der Einwohnerinnen und Einwohner, um
eine Eindämmung des Rattenbefalls gemeinsam angehen zu können.
Hinweise zu
einem bestehenden Rattenbefall können bei Frau Siefjediers 04489/73-30, siefjediers@apen.de sowie bei Frau Stuhr 04489/73-0, stuhr@apen.de gemeldet werden.
Es wird darauf
hingewiesen, dass derzeit mit einer Wartezeit von ca. 4 Wochen gerechnet werden
muss. Die Gemeinde Apen ist im ständigen Austausch mit dem Schädlingsbekämpfer,
um eine schnellstmögliche Bekämpfung durchführen zu können. Wir bedanken uns für
Ihr Verständnis.
Mit den Beitragsbescheiden für das Jahr 2026 stellt der Leda-Jümme-Verband die Beitragsberechnung auf den neuen Beitragsmaßstab für Deichverbände um. Grundlage dafür ist eine Änderung des Niedersächsischen Deichgesetzes (NDG). Für die Mitglieder bedeutet die Umstellung teilweise eine deutliche Veränderung bei der individuellen Beitragshöhe.
Wichtig ist dem Verband dabei die Unterscheidung zwischen zwei unterschiedlichen Entwicklungen: Die gesetzliche Umstellung des Beitragsmaßstabes führt für sich genommen nicht zu einer Erhöhung des Beitragsvolumens. Sie verändert jedoch die Verteilung der Beitragslast zwischen den Mitgliedern. Gleichzeitig haben sich die Kosten für die Unterhaltung und Sicherung der Deichanlagen in den vergangenen Jahren erhöht.
„Uns ist bewusst, dass ein veränderter Beitragsbescheid Fragen aufwirft – insbesondere dann, wenn der Beitrag im Einzelfall teilweise deutlich höher oder niedriger ausfällt“, erklärt Hartwig Bartels, Oberdeichrichter des Leda-Jümme-Verbands. „Deshalb möchten wir nicht nur den Bescheid verschicken, sondern auch erläutern, wie die neue Berechnung funktioniert, warum sie eingeführt wurde und welche Möglichkeiten unsere Mitglieder haben, die zugrunde gelegten Daten überprüfen zu lassen.“
Neuer Maßstab berücksichtigt Grundstücke und Gebäude
Der bisherige Beitragsmaßstab beruhte auf
den Einheitswerten der Finanzverwaltung. Diese Werte sind aufgrund
steuerrechtlicher Veränderungen für die Beitragsberechnung der Deichverbände
nicht mehr geeignet. Der niedersächsische Gesetzgeber hat deshalb einen neuen
Beitragsmaßstab geschaffen.
Künftig wird für jedes Grundstück eine Bemessungszahl anhand gesetzlich festgelegter Grundstücks- und Gebäudemerkmale ermittelt. Berücksichtigt werden unter anderem die Grundstücksgröße, die Art der Nutzung sowie vorhandene Gebäude und deren Gesamtfläche. Die erforderlichen Daten werden vom Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) bereitgestellt. Die Neuregelung ist dabei bewusst als einheitliches und verwaltungspraktikables Verfahren ausgestaltet.
Warum sich Beiträge verändern können
Durch die Umstellung wird jedes Mitglied künftig eine angepasste Beitragshöhe vorfinden. Es verschiebt sich die Last innerhalb des Verbandes.
„Eine Veränderung des Beitragsmaßstabes führt zwangsläufig dazu, dass sich die individuelle Beitragslast unterschiedlich entwickelt“, erläutert Ralf Kolter, Kassenverwalter des Leda-Jümme-Verbandes. „Die neue Berechnung ist aufgrund der gesetzlichen Vorgaben und der Vielzahl der einzubeziehenden Grundstücks- und Gebäudemerkmale komplex und daher nicht in jedem Fall auf den ersten Blick verständlich. Wir möchten diese Berechnung dennoch so transparent wie möglich machen. Deshalb erhält jedes Mitglied mit dem Bescheid eine detaillierte Darstellung der zugrunde liegenden Daten und Berechnungsschritte. Für Fragen und Erläuterungen stehen wir unseren Mitgliedern gerne zur Verfügung.“
Der Verband weist zugleich darauf hin, dass die allgemeine Beitragsentwicklung davon getrennt betrachtet werden muss. Die Kosten für die laufende Deichunterhaltung, Kontrolle und Sicherung sind in den vergangenen Jahren gestiegen. Hinzu kommen höhere Anforderungen an die Unterhaltung und Bewirtschaftung der Hochwasserschutzanlagen. Das Beitragsvolumen muss daher an die tatsächlichen Aufwendungen angepasst werden.
Gebäudefläche wird nicht einfach mit der Wohnfläche gleichgesetzt
Eine häufige Frage betrifft die im Bescheid ausgewiesene Gebäudegesamtfläche. Diese muss nicht der aus anderen Zusammenhängen bekannten Wohn- oder Nutzfläche eines Gebäudes entsprechen. Nach dem gesetzlichen Verfahren wird die Gebäudegesamtfläche aus der Gebäudegrundfläche und einer rechnerischen Geschosszahl ermittelt. Die Geschosszahl wird aus den amtlich erfassten Gebäudehöhen abgeleitet.
Dadurch kann die für die Beitragsberechnung angesetzte Fläche im Einzelfall von der tatsächlichen Wohn- oder Nutzfläche abweichen. Der Verband hält es für wichtig, diese Besonderheit offen zu kommunizieren: Die gesetzliche Berechnung ist ein typisiertes Verfahren und keine individuelle Wohnflächenberechnung.
Möglichkeit zur Überprüfung
Das Niedersächsische Deichgesetz sieht
einen Korrekturanspruch der zugrunde gelegten Gebäudegesamtfläche vor. Eine
Überprüfung kann insbesondere dann sinnvoll sein, wenn die tatsächlichen
Verhältnisse deutlich von den amtlichen Daten abweichen, etwa aufgrund einer
erheblich anderen Geschosszahl oder größerer baulicher Abweichungen.
Eine Berichtigung wird nach den gesetzlichen Vorgaben nur berücksichtigt, wenn sich dadurch der Jahresbeitrag für die baulichen Anlagen um mehr als 30 Euro verändert.
Verband setzt auf Transparenz bei der Umstellung
Der Leda-Jümme-Verband rechnet damit, dass die neuen Bescheide insbesondere in der ersten Veranlagung zu einem erhöhten Informationsbedarf führen werden.
„Wir wollen die Umstellung nachvollziehbar machen und nicht bei der Zustellung des Bescheides stehen bleiben“, so Ralf Kolter. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen für Auskünfte zur Verfügung und werden die Anliegen so schnell wie möglich bearbeiten. Aufgrund der zu erwartenden Vielzahl von Anfragen bitten wir zugleich um Verständnis, dass es in den ersten Wochen nach Versand der Bescheide zu Wartezeiten kommen kann.“
Weitere Informationen sowie Hinweise zum
Berichtigungsverfahren stehen auf der Internetseite des Leda-Jümme-Verbandes
unter www.leda-juemme-verband.de
zur Verfügung.
Text: Leda-Jümme-Verband
GEMEINDE APEN. Bereits zum vierten Mal hat die Gemeindeverwaltung im Rahmen des Ferienpasses eine ganz besondere Aktion angeboten. Drei Kinder konnten Bürgermeister Matthias Huber einen Tag lang begleiten, ihm bei seiner Arbeit über die Schulter schauen und ihn tatkräftig unterstützen. Dabei erhielten die jungen Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger spannende Einblicke in den Alltag eines Bürgermeisters. Sie konnten hautnah erleben, was im Rathaus alles passiert und für welche Aufgaben die Gemeinde zuständig ist.
Zu Beginn des Tages ging es in das Büro des Bürgermeisters. Dort begrüßten die Kinder die Mitarbeiterin im Vorzimmer mit einem kräftigen „Moin". Nachdem alle Namensschilder und eine kleine Aufmerksamkeit erhalten hatten, stellten sie anhand einer Gemeindekarte gemeinsam fest, wo der Bürgermeister und die Kinder wohnen.
Anschließend wurde es richtig offiziell: Gemeinsam mit Bürgermeister Matthias Huber besprachen, unterschrieben und stempelten die Kinder Urkunden und Briefe. Darunter befanden sich auch wichtige Schreiben für Gizalki, die polnische Partnergemeinde der Gemeinde Apen, sowie für die Landesregierung in Hannover. In der Gemeindekasse wurde anschließend die Kasse überprüft, das Bargeld gezählt und die Einnahmen diebstahlsicher im Tresor eingeschlossen.
Danach ging es in den Sitzungssaal des Rathauses. Dort fand gerade eine Dienstbesprechung mit allen Fachbereichen statt - mittendrin die drei Bürgermeister-Unterstützerinnen und -Unterstützer. Sie erhielten einen Einblick in die vielen Aufgaben und Entscheidungen, die regelmäßig in der Gemeinde anfallen. Unter anderem wurde gemeinsam besprochen, wie die neue Mensa der Grundschule in Apen aussehen soll. Mithilfe von Bauplänen und aktuellen Fotos konnten sich die Kinder ein Bild von der Baustelle machen. Auch der Salzbestand des Betriebshofs für den Winterdienst sowie die Glasscheiben an den Wartehäusern auf dem Dockgelände waren Themen der Besprechung.
Nach der Dienstbesprechung standen auch Aufgaben im Außendienst auf dem Programm. Ausgestattet mit Bauhelmen und Warnwesten aus dem Bauamt ging es für die Gruppe in einem Feuerwehr-Mannschaftswagen zum Kindergarten „Pusteblume" in Godensholt. Dort sollten sich die Kinder ein Bild von der neuen Sanitäranlage machen, bei der die Trennwände zwischen den Toiletten vergessen worden waren. Nach langer Überlegung und einer ausführlichen Teambesprechung vor Ort stand die Lösung fest: „Wir müssen eine Trennwand bauen!"
Daraufhin erhielt der Betriebshof von den Kindern eine ausführliche Erklärung, wie die Wand aussehen sollte: „Blaue und pinkfarbene Wände - und die Maße könnt ihr einfach an meiner Körpergröße ausrichten."
Weiter ging es zum Freibad Hengstforde. Hier erhielten die Kinder einen Einblick in die Arbeit des Freibadteams und konnten - ausgestattet mit einer Schutzbrille - sogar eine Störung an der Pumpenanlage beheben. „Wir wussten gar nicht, wie viele Aufgaben ein Bürgermeister hat!", staunten die Kinder. Und da so viel Arbeit hungrig macht, gab es anschließend im Freibad Pommes und Nuggets für alle.
Nach der Stärkung ging es zurück ins Rathaus. Dort zeichnete Bürgermeister Huber alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einer Urkunde zur „staatlich geprüften Bürgermeister-Verstärkung" aus.
Das Fazit der Kinder fiel eindeutig aus: „Nächstes Jahr sind wir wieder dabei. Das hat eine Menge Spaß gemacht!"
Bürgermeister Matthias Huber vermittelte den Kindern, wie vielfältig die Aufgaben einer Gemeinde sind und dass ein Bürgermeister stets bemüht ist, alle Aufgaben und Probleme gemeinsam mit seinem Team im Interesse der Bevölkerung und zum Wohl der Gemeinde zu lösen. „Die jungen Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger sollen erfahren, wie Gemeinde und Gemeinschaft funktionieren und was alles erledigt werden muss", erläuterte Huber.
So
war der Tag für alle Beteiligten ein voller Erfolg - mit viel Lachen, neuen
Erfahrungen und spannenden Einblicken in den Arbeitsalltag eines
Bürgermeisters.








