Aper Brückenbauer - Würdigung von bürgerschaftlichem Engagement

Die Gemeinde Apen würdigt bürgerschaftliches Engagement, besondere Leistungen und besondere Verdienste in Verbundenheit mit der Gemeinde Apen mit dem Preis:

„Aper Brückenbauer“

Die Verleihung, des einmal im Jahr möglichen Preises, richtet sich nach der „Richtlinie für die Ehrung von Personen und Personenvereinigungen“, in der vom Rat am 15.12.2015 beschossenen Fassung.

 

brueckenbauer_3.jpgRat und Verwaltung möchten das verdienstvolle Werk und besondere Leistungen von Mitmenschen ab dem Jahr 2018 mit der o.g. Auszeichnung würdigen. Bewusst haben sich die Entscheidungsträger für ein Kunstwerk mit dem Titel „Aper Brückenbauer“ entschieden und bestimmt, dass die vom Künstler Patrick Oeltendiers erschaffene Statue, als Skulptur zukünftig direkt vor dem Rathauseingang, symbolisieren soll, dass in der Gemeinde Apen alle Mitmenschen als Brückenbauer fungieren sollten. Der Künstler Patrick Oeltjendiers hat mit seiner Interpretation des Aper Brückenbauers genau die Erwartungen des Gemeinderates getroffen.
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Den Standort für das öffentliche Kunstwerk hat die Gemeinde so gewählt, dass es auf dem Rathausmarkt, in unmittelbarer Nähe zum Haupteingang der Bürgerverwaltung dauerhaft installiert ist. Im Bewusstsein für dieses Werk und dem Aufbau von z.B. bürgerschaftlichen Engagement soll hier dauerhaft für das Bauen von Brücken geworben werden. Das Werk des Gemeinsinns und der Tatkraft jedes Einzelnen, im Bezug zu unserer natürlich lebenswerten Gemeinde, kommt damit zum Ausdruck.

Der „Aper Brückenbauer“ wird an dieser Stelle für das gesamte Gemeindegebiet das öffentliche Erinnerungswerk, für die zukünftigen Preisträger sein. Es wird damit deutlich gemacht, dass es im Bezug auf die Gemeinde Apen Preisträger gibt, die sich um ihre Mitmenschen, für das Ansehen der Gemeinde oder die Fortentwicklung der Menschen in und mit unserer Gemeinde besonders und in einer zu würdigenden Weise verdient gemacht haben. Die zukünftigen Preisträger des „Aper Brückenbauers“, werden mit einer Namensplakette und dem Schlagwort ihres persönlichen Verdienstes in unmittelbarer Nähe zu dem Kunstwerk verewigt. Quasi eine dauerhafte öffentliche Würdigung des besonderen Verdienstes und des Engagements dieses lieben Mitmenschen.

Mit dem „Aper Brückenbauer“ wird jegliche gesellschaftliche Würdigung der politischen Gemeinde mit Anspruch, Wertschätzung, Respekt und zukünftigem Einsatz in ein sehr gutes und bewusst ausgewähltes Licht rücken. Dem Preisträger wird neben der öffentlichen Würdigung, ein persönlicher Brückenbauer in Bronze auf einem Feldstein in handlicher Größe verliehen. Ferner ist der Preis mit einem Geldwert von 500,00 Euro zusätzlich dotiert.
 
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Zur Interpretation des „Aper Brückenbauers“

Wer Brücken baut, wer Menschen verbindet, Gemeinsamkeiten unterstützt, auf vielfältige Weise unsere Gemeinde und die Menschen fördert, besondere Erfolge als Sohn oder Tochter unserer Gemeinde erreicht und Verbundenheit zur Gemeinde Apen zeigt, baut Brücken. Eine Brücke ist immer etwas verbindendes, ein positives Bauwerk, welches hier im gesamten Gemeindegebiet eine besondere und praktische Bedeutung hat. So ist Apen die wasserreichste Gemeinde mit Kanälen und Flüssen des Ammerlandes und auf seine Brückenbauer angewiesen. Auch im übertragenden Sinne sind Brücken gerne ein Symbol für etwas Verbindendes. In vielen Liedern, Gedichten und Bildern bieten Brücken ein starkes Bauwerk und zugleich eine feste Verbindung.
 
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Zur Person des Künstlers:

Herr Patrick Oeltjendiers wurde in Westerstede geboren und ist in Ocholt aufgewachsen. Er wirkt als Lehrer für Kunst und Sport und hat sich mit verschiedenen Werken als Künstler einen Namen gemacht.

Zum Kunstwerk führt er aus:

„Engagierte Menschen aus der Gemeinde Apen "bauen eine Brücke" durch ihr eigenes körperliches und geistiges Engagement. Sie schaffen eine Verbindung von zwei sich zuvor nicht berührenden Elementen/Bereichen. Die turnerische Brücke, soll die Anstrengung und das über sich hinauswachsen verdeutlichen. Jedem Engagement, geht eine Idee voraus. Die Granitstelen ziehen eine Verbindung zum Erdboden, auf dem wir gerade stehen. Sodass die vorangegangene Idee kein Luftschloss bleibt, sondern realisiert wurde und in die Gemeinde Apen einfließt, wie die Stelen in den Erdboden.

Zur Gestaltung führt er aus:

„Bei genauerer Betrachtung erkennt man, dass der Brückenbauer nicht genau mit den Händen und Füßen die Mitte der Stelen berührt, was bedeuten soll, dass nicht jede Idee und dessen Realisation perfekt sein muss. Sie sollte aber solide und sinnstiftend sein. Die Skulptur (Stelen) sind in Zusammenarbeit mit Jan Dirk Vahlsing von der Firma Behrends aus Westerstede entstanden.
 
Material: Figur-Bronzelegierung, Stelen-Granit
Berühren unbedingt erlaubt!!!

Brückenbauer als Auszeichnung aus Sicht des Künstlers:

Die Bronzefigur auf dem Findling ist weder Mann noch Frau, weder Kind oder Erwachsener. Jeder ist in der Lage mit der Brückenbauerin/dem Brückenbauer ausgezeichnet zu werden. Bei der Gestaltung dieser androgynen Figur haben mir Zeichnungen von Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern geholfen. Von denen ich einen zeichnerischen Durchschnitt und die dementsprechende Figur daraus erstellt habe. Jede Figur hat eine unterschiedliche Patina sowie einen unterschiedlichen Sockel und zwar einen Findling aus der Gemeinde Apen (Vreschen-Bokel). Jede Person ist verschieden, doch eins verbindet sie und zwar der Ursprung, woher sie kommen, genau wie die Steine, aus Apen.

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Erster Aper Brückenbauer für das Ehepaar Marianne und Fritz Eilers aus Apen - Das Ehepaar zeigte sich sichtlich gerührt. Die Bronzefigur auf einem Findling ist zusätzlich mit einem Geldpreis von 500,00 Euro dotiert - eine Namensplakette der Preisträger kommt ebenfalls an den Brückenbauer auf dem Rathausplatz

GEMEINDE APEN/HENGSTFORDE. Mit dem Musikstück „Freude an die Ode“ gespielt von Egon Erdmann mit seiner Konzertgitarre begann eine gelungene Feierstunde am vergangenen Freitag in der Hengstforder Mühle, in der Bürgermeister Matthias Huber die Gäste durch den Abend führte. Die Jury des Preises für bürgerschaftliches Engagement gebildet aus Fraktionsvorsitzenden, stellv. Bürgermeistern und Vertretern der Gemeindeverwaltung hatte in einer geheimen Beratung im August entschieden, dass das Ehepaar Eilers für ihr vielfältiges ehrenamtliches Wirken im Ort Apen und in der Gemeinde gewürdigt werden sollte. Die Laudatio für die ersten Preisträger dieser Art hielt Landschaftspräsident Thomas Kossendey, der in einer anrührenden Rede verdeutlichte, warum dieser Preis so wichtig sei und warum diese Preisträger genau richtig ausgewählt wurden. „Fritz und Marianne Eilers hatten mit dem bekannten Möbelhaus im Ammerland Unternehmerischen Erfolg und gaben und geben hiervon viel in die Gemeinschaft zurück“, führte der Präsident der Oldenburgischen Landschaft aus. Tatkräftig werden von dem Ehepaar Vereine und rührige Menschen des Ortes unterstützt und es wird mit Rat und Tat geholfen. „Man erfährt immer ein offenes Ohr, helfende Hände und Einsatz. - Sind es die unzähligen Stunden und das Know-how für das beliebte Weinfest, sei es der Jungunternehmer bei dem richtigen Rat für eine Betriebsgründung. Eilers stehen ohne Schnickschnack und große Worte helfend, anpackend, mit lieben Worten, Humor und viel Sachverstand der Gemeinschaft zur Verfügung. Trotz des Unternehmerruhestandes immer noch stets bereit und packen mit an. Für die vielen Festlichkeiten sind sie der Motor und Unterstützer. Unzählige kleine und große Taten wurden erledigt. Für das Gemeinwohl, die Kirchengemeinde, dem Ortsbürgerverein, das Apen Air und vieles weitere parat stehen ist die Devise die Fritz als geborenen Aper und seine Ehefrau Marianne, seit den 50er Jahren aus Jever nach Apen gezogen, angetrieben haben“. Frau Eilers dankte in ihrer Rede der Jury und die vielen lobenden Worte: „Wir hatten viel Arbeit und immer Freude daran. Heute sind wir nach über 50 Ehejahren dankbar für unser Lebenswerk, natürlich das Möbelhaus, aber auch unserer Familie mit Kindern, Enkeln und Urenkeln. Es freut uns, dass diese auch heute hier sind und mit uns feiern.“ 

Eine gelungene Festlichkeit und würdige Preisträger für den ersten „Aper Brückenbauer“ in der Gemeinde mit unzähligen Gewässern, Flüssen und Kanälen. Bürgermeister Huber führte zum Abschluss an: „Wir brauchen eben unsere Brückenbauer, unsere Menschen die sich einbringen und Brücken bauen.“

Foto v. l.: Thomas Kossendey, Marianne und Fritz Eilers

 


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